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Potenzielle Arbeitskraft– warum 70 Prozent bis 70 arbeiten könnten

von Prof. Dr. Hendrik Jürges und Dr. Lars Thiel
juerges{at}uni-wuppertal.de

Prof. Dr. Hendrik Jürges
Dr. Lars Thiel

Nach einer ganzen Reihe von Rentenreformen in den 1990er- und 2000er-Jahren mit dem Ziel, die Lebensarbeitszeit der Deutschen zu verlängern und das Rentensystem nachhaltiger zu gestalten, hat man 2014 begonnen, die Uhr zurückzudrehen und neue Möglichkeiten der Frührente ohne Abschläge zu schaffen. Als Hauptgrund dafür, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht bis zum regulären Renteneintrittsalter arbeiten, wird häufig die schlechte Gesundheit angeführt.

In diesem Beitrag untersuchen wir, wie hoch der Anteil älterer Menschen ist, die noch arbeiten könnten, wenn sie wollten und wenn man sie ließe, also die nicht durch schlechte Gesundheit daran gehindert werden. Wir schätzen, dass in der älteren Bevölkerung noch beträchtliche potenzielle Arbeitskraft existiert. Etwa 70 Prozent der Bevölkerung könnten bis 70 Jahren arbeiten, wenn sie es wollten und wenn man sie ließe.

In diesem Beitrag wollen wir eine scheinbar einfache Frage beantworten: Wie hoch ist der Anteil älterer Menschen in Deutschland, die bis zu einem Alter von 70 arbeiten könnten, wenn sie es wollten und wenn man sie ließe, und die nicht aufgrund ihrer schlechten Gesundheit daran gehindert würden? Mit anderen Worten: Wie steht es um die Fähigkeit der Menschen in Deutschland, über das derzeitig vorherrschende reguläre Renteneintrittsalter hinaus zu arbeiten? Ist die Rente mit 70 wirklich undenkbar?

Nicht jeder Mensch, der in Rente geht, tut dies, weil er körperlich oder seelisch zu krank zum Arbeiten ist. Viele Menschen gehen in Rente, wenn sie es sich leisten können, d. h. wenn sie Anspruch auf eine (vorgezogene oder reguläre) Altersrente haben. Die Arbeitgeber fördern ihrerseits häufig das vorzeitige Ausscheiden älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Arbeitsmarkt, vielleicht weil sie glauben, dass eine vermeintlich sinkende Produktivität im Alter die im Schnitt höheren Gehälter der älteren Arbeitnehmer nicht rechtfertigt. Wenn ältere Arbeitnehmer arbeitslos werden, finden sie aus ähnlichen Gründen oft keine Beschäftigung mehr.

Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist wohl die wirksamste Maßnahme zur Sicherung der Nachhaltigkeit unseres umlagefinanzierten Rentensystems. Jedes Jahr, das länger gearbeitet wird, reduziert die Anzahl der Rentenempfänger und erhöht zugleich die Anzahl der Beitragszahler. Dieses einfache Kalkül war der Hauptgrund dafür, dass die große Koalition im Jahr 2007 beschlossen hatte, das Rentenalter bis 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen. Dieser Anstieg hätte das Erwerbsleben in etwa proportional zur Zunahme der Lebenserwartung verlängert und so eine wichtige Ursache für Finanzierungsprobleme der Rentenversicherung ausgeglichen. Zwei Regierungen später, im Jahr 2014, wurde diese Rentenreform durch die Einführung neuer Vorruhestandsoptionen für langjährige Beitragszahler teilweise rückgängig gemacht. Diese Politikumkehr wurde auch durch die Vorstellung motiviert, dass langjährig Erwerbstätige bei besonders schlechter Gesundheit sind.

Abb. 1: Entwicklung der altersspezifischen Mortalitätsraten von Männern in Westdeutschland zwischen 1970 und 2015 (logarithmischer Maßstab). Quelle: Human Mortality Database, eigene Darstellung.

Erhebliche Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit

Diese Vorstellung steht in starkem Kontrast zu der erheblichen Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit in den vergangenen 50 Jahren, die sich unter anderem in einem anhaltenden Anstieg der Lebenserwartung widerspiegelt. Unklar ist jedoch, wie weit das Arbeitsleben sinnvoll verlängert werden könnte. Dieser Beitrag ist ein Versuch, diese Frage für Deutschland zu beantworten, wobei dies eine beschreibende und keine normative Übung ist. Um die Arbeitskraft der älteren Bevölkerung abzuschätzen, verfolgen wir einen einfachen empirischen Ansatz. Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Erwerbsbeteiligung im Jahr 1970, d. h. in einer Zeit, als die Erwerbsbeteiligung im Alter nicht durch die heute geltenden Regeln der Rentenversicherung oder die heutige Arbeitsmarktlage beeinflusst wurde. Diese „rein gesundheitlichen Auswirkungen“ auf die Erwerbsbeteiligung übertragen wir auf die heutige, gesündere Bevölkerung, die von der heutigen Gesetzgebung betroffen ist. So erfahren wir, wie viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten könnten bzw. welcher Anteil der Bevölkerung in der Lage wäre, auch über das normale Rentenalter hinaus zu arbeiten. Ergebnis dieser Berechnungen ist, dass etwa 70 Prozent der Bevölkerung bis zum 70. Lebensjahr arbeiten könnten, wenn die Menschen ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen in Rente gingen. Wir beschränken die Analyse aus methodischen Gründen auf Männer. Die Erwerbsbeteiligung von Frauen unterlag vor 50 Jahren völlig anderen Restriktionen als heute, so dass ein Vergleich nicht zielführend wäre.

„70 ist das neue 60“: Dieser Spruch ist gelegentlich im Zusammenhang mit dem Anstieg der Lebenserwartung und der Verbesserung der Gesundheit zu hören. Damit ist gemeint, dass die heute 70-Jährigen genauso gesund sind wie die 60-Jährigen in der Vergangenheit. Tatsächlich lässt sich dies empirisch quantifizieren, wenn man die altersspezifischen Mortalitätsraten früherer Jahre mit den gegenwärtigen Sterblichkeitsverhältnissen vergleicht. Abbildung 1 zeigt die, nach dem Alter gestaffelten, jährlichen Mortalitätsraten von Männern in Westdeutschland in den Jahren 1970 und 2007. Zwischen 40 und 80 steigt die Mortalitätsrate in dieser Abbildung nahezu linear an. Da die y-Achse logarithmiert wurde, entspricht das einem exponentiellen Anstieg der Sterblichkeit mit jedem Lebensjahr. Die Abbildung zeigt im vertikalen Vergleich der Kurven eindrücklich, dass die Sterblichkeit in jedem Alter im Jahr 2015 deutlich unterhalb der Sterblichkeit im Jahr 1970 lag. Beispiel: Hatte ein 70-jähriger Mann im Jahr 1970 eine Wahrscheinlichkeit von 6 Prozent, seinen 71. Geburtstag nicht mehr zu erleben, so lag diese Wahrscheinlichkeit 2007 bei nur noch 2,4 Prozent.

Abb. 2: Entwicklung der altersspezifischen Erwerbsquoten von Männern in Westdeutschland zwischen 1960 und 2013. Quellen: Statistisches Bundesamt, Statistische Jahrbücher, verschiedene Jahrgänge, eigene Darstellung.

In unserem Zusammenhang interessanter ist jedoch der horizontale Vergleich, vorausgesetzt wir akzeptieren, dass die Mortalitätsrate ein brauchbares Maß für die durchschnittliche Gesundheit einer Altersgruppe ist. Wir sind uns darüber im Klaren, dass Mortalität ein unvollkommener Indikator ist. Mortalität berücksichtigt nicht Erkrankungen wie Rückenschmerzen oder Depressionen, die zwar die Lebensqualität und Erwerbsfähigkeit einschränken mögen, aber nicht tödlich sind. Andererseits liefern Sterblichkeitsdaten Informationen über die Gesundheit der Bevölkerung, die über die Zeit hinweg (und auch länderübergreifend) konsistent definiert sind. Akzeptiert man unsere Prämisse, dass Mortalität ein brauchbares Maß ist, dann erkennt man, dass zum Beispiel der durchschnittliche 70-jährige Mann heute in etwa so gesund ist wie der durchschnittliche 60-Jährige im Jahr 1970. Insofern trifft der Spruch „70 ist das neue 60“ zu.

Während sich die Gesundheit gemessen durch die Mortalität im Zeitverlauf stetig verbessert hat, gleicht der langfristige Beschäftigungstrend im höheren Alter einer Achterbahnfahrt (siehe Abbildung 2), insbesondere in der Gruppe der 60- bis 64-jährigen Männer. Diese Trends sind unzweifelhaft mit der sich wandelnden Großzügigkeit des Rentensystems verknüpft. Bei der Einführung des umlagefinanzierten Systems im Jahr 1957 war 65 das einzige Alter, bei dem Renteneintritt mit Bezug der regulären Altersrente möglich war. Ein früherer Eintritt in den Ruhestand war nur bei Erwerbsunfähigkeit möglich. Tatsächlich war Erwerbsunfähigkeit in den 1960er-Jahren in mehr als der Hälfte aller Fälle der Grund für den Renteneintritt. Etwa 90 Prozent der 55- bis 59-jährigen Männer, fast 80 Prozent der 60- bis 64-jährigen Männer und sogar mehr als 20 Prozent der 65- bis 69-jährigen Männer arbeiteten.

Mit der Rentenreform 1972 wurden zahlreiche Sonderregelungen für einen vorzeitigen Rentenbezug geschaffen, beispielsweise Altersrenten für langjährig Beschäftigte ab 63 Jahren (ohne Abzüge) oder für Arbeitnehmer mit Behinderung ab 60 Jahren mit weniger strengen Gesundheitsanforderungen als Erwerbsunfähigkeitsrenten. Als Ergebnis fiel die Erwerbsbeteiligung bei den 60- bis 64-Jährigen drastisch von fast 80 auf 40 Prozent. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter sank um mehr als zwei Jahre. Weitere Reformen, die im Allgemeinen die Großzügigkeit des Systems verstärkten, folgten in den 1980er-Jahren. Infolgedessen erreichte die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer in den 1990er-Jahren einen historischen Tiefstand.

Angesichts einer sich abzeichnenden demografischen Krise begann man Mitte der 1990er-Jahre, die Großzügigkeit des deutschen Rentensystems einzuschränken, beispielsweise durch versicherungsmathematische Anpassungen der Leistungen an das Renteneintrittsalter oder die sogenannte Nettolohnindexierung. Diese Reformen haben die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung älterer Menschen stark geprägt, wieder insbesondere in der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen, in der die Erwerbsquote bis zum Jahr 2013 auf mehr als 60 Prozent anstieg. Ob sich diese positiven Trends in Zukunft fortsetzen werden, ist jedoch unklar. Wie bereits geschildert, wurde einerseits 2007 eine schrittweise Anhebung des normalen Rentenalters von 65 auf 67 Jahre (zwischen 2012 und 2029) beschlossen. Andererseits wurde 2014 der abschlagsfreie Rentenbezug für langjährig Versicherte wieder eingeführt.

Abb. 3: Erwerbsquoten und Mortalitätsraten in verschiedenen Lebensaltern, westdeutsche Männer 1970 und 2007. Quelle: Human Mortality Database, Volkszählung 1970 (IPUMS-Datensatz, Minnesota Population Center), Mikrozensus, verschiedene Jahrgänge, eigene Berechnungen.

Wir schätzen nun die Arbeitsfähigkeit einer Altersgruppe, indem wir den Zusammenhang zwischen Mortalitätsraten (als altersspezifischem Gesundheitsindikator) und Erwerbsquoten zu zwei verschiedenen Zeitpunkten betrachten. Wie wir oben gesehen haben, steigen die Mortalitätsraten mit dem Alter; gleichzeitig nehmen die Erwerbsquoten ab, was zu einem negativen Zusammenhang zwischen Mortalitätsraten und Erwerbsquoten in jedem Jahr führt. Die Form des Zusammenhangs hat sich indes im Laufe der Zeit stark verändert. Die Gesundheit hat sich im Allgemeinen verbessert, während die Erwerbsquoten (mit Ausnahme der vergangenen Jahre) größtenteils zurückgegangen sind. Die Wahrscheinlichkeit zu arbeiten wird bei gleichem Gesundheitszustand immer geringer. Auf Basis dieses Trends führen wir eine kontrafaktische Analyse durch. Konkret vergleichen wir die altersspezifischen Erwerbsquoten Ende der 2000er-Jahre mit Erwerbsquoten 1970 und halten dabei die Mortalitätsrate gedanklich konstant. Wir verwenden 1970 als Vergleichsperiode, da sie vor der Rentenreform 1972 liegt und außerdem Vollbeschäftigung herrschte. Die Arbeitslosenquote betrug damals weniger als ein Prozent. Durch unseren Vergleich können wir den Anteil der Nichterwerbspersonen heute abschätzen, die aufgrund ihres Gesundheitszustands arbeiten könnten, wenn sie sich wie Arbeitnehmer in der Vergangenheit mit dem gleichen Gesundheitszustand (bzw. der gleichen Mortalitätsrate) verhielten.

Unser Ansatz ist in Abbildung 3 dargestellt. Sie zeigt den Zusammenhang von Mortalität und Beschäftigung heute (bzw. 2007) und früher (im Jahr 1970). Es ist instruktiv, in der Abbildung den zeitlichen Verlauf bestimmter Alter zu vergleichen. Im Allgemeinen liegen die Datenpunkte 2007 südwestlich derer im Jahr 1970. Dies spiegelt geringere Mortalitätsraten und gleichzeitig geringere Erwerbsquoten wider. Zum Beispiel arbeiteten im Jahr 1970 70 Prozent der Männer im Alter von 61 Jahren, bei einer Sterbewahrscheinlichkeit aller 61-Jährigen von 2,4 Prozent; 2007 arbeiteten nur 50 Prozent der 61-jährigen, obwohl sich ihre Mortalitätsrate halbiert hat.

Wir berechnen die potenzielle zusätzliche Arbeitskraft in einem bestimmten Alter im Jahr 2007 als den vertikalen Abstand zwischen den beiden Kurven. Beispiel: 2007 lag die Erwerbsquote der 63-jährigen Männer bei 31 Prozent, und die Mortalitätsrate betrug 1,34 Prozent. 1970 betrug die Erwerbsquote von Männern mit gleicher Mortalitätsrate (die zwischen 55 und 56 Jahre alt waren) etwa 85 Prozent. Hätten also 63-jährige Männer 2007 genauso oft gearbeitet wie Männer 1970 mit der gleichen Mortalitätsrate, dann wäre die Erwerbsquote der 63-jährigen Männer um 54 Prozentpunkte höher gewesen.

Abb. 4: Faktische Erwerbsquoten westdeutscher Männer im Alter von 55 bis 69 im Jahr 2007 und Erwerbsquoten von Männern 1970 mit der jeweils gleichen Mortalitätsrate wie Männer im Alter von 55 bis 69 im Jahr 2007. Der Unterschied gibt das ungenutzte Potenzial an Arbeitskraft im jeweiligen Alter an (PP = Prozentpunkte). Quelle: Human Mortality Database, Volkszählung 1970 (IPUMS-Datensatz, Minnesota Population Center), Mikrozensus, verschiedene Jahrgänge, eigene Berechnungen.

Diese Berechnung wird für jede heutige Altersgruppe von 55 bis 69 wiederholt. Die Ergebnisse sind in Abbildung 4 dargestellt. Lesebeispiel: 2007 hatten 57-jährige Männer eine Erwerbsquote von 75 Prozent. Hätten diese genauso oft gearbeitet wie Männer im Jahr 1970 mit der Mortalitätsrate heute 57-Jähriger, dann wäre die Erwerbsquote 15 Prozentpunkte höher. Diese 15 Prozentpunkte bezeichnen wir als potenzielle zusätzliche oder ungenutzte Arbeitskraft. Wir können diese Werte in jedem Alter in zusätzliche Arbeitsjahre umrechnen. Zum Beispiel impliziert eine ungenutzte Arbeitskraft von 15 Prozentpunkten, dass 57-jährige Männer 2007 (in diesem Alter) im Durchschnitt 0,15 Jahre mehr arbeiten könnten. Aggregiert über alle Altersgruppen von 55 bis 69 ergibt sich eine Gesamtsumme von 6,5 zusätzlichen Arbeitsjahren. Wenn also Männer 2007 genauso viel gearbeitet hätten wie Männer bei gleicher Gesundheit im Jahr 1970 und wenn sie spätestens mit 70 Jahren regulär in Rente gingen, dann hätten sie durchschnittlich 6,5 Jahre mehr gearbeitet. Im Vergleich zu den tatsächlichen Beschäftigungsjahren im Alter von 55 bis 69 im Jahr 2007 (6,2 Jahre) bedeutet dies eine Verdoppelung der Anzahl der Arbeitsjahre. Dies ist umso bemerkenswerter, als dass im Vergleichsjahr 1970 der Anteil der Erwerbstätigen in körperlich anstrengenden Berufen deutlich höher gewesen sein dürfte als heute.

Unsere Berechnung zeigt, dass knapp 70 Prozent aller Männer bis zu einem Renteneintritt mit 70 Jahren arbeiten könnten, wenn wir als einzigen Grund für den vorzeitigen Renteneintritt gesundheitliche Gründe annehmen. Wir betonen nochmal: Bei dieser Berechnung handelt es sich nicht um eine normative Übung, d. h. wir sagen nicht, das 70 Prozent der Männer bis 70 arbeiten sollen. Im Gegenteil: Wenn gesunde und leistungsfähige Menschen früher (oder später!) in Rente gehen möchten, dann ist das bei versicherungsmathematisch fairen Ab- und Zuschlägen legitim und für das Rentenversicherungssystem nachhaltig. Dennoch kann man Forderungen an die Politik ableiten. Die Möglichkeiten von Arbeitgebern, ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Lasten der Sozialversicherungssysteme freizustellen, müssen eingeschränkt werden. Vor allem aber sollte das Renteneintrittsalter flexibilisiert werden, damit Menschen den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand im Einklang mit ihren Präferenzen selbst bestimmen können.